Wie schon im Juli 2024 ging es auch dieses Jahr wieder für einige Radsportbegeisterte aus der RSG für ein verlängertes Wochenende in die Holsteinische Schweiz – etwas später im Jahr und diesmal mit dem Stützpunkt in der Jugendherberge in Malente statt Plön. Den Anfang machten Thomas, Michael, Klaus R. und Klaus T., die schon Freitag am Morgen mit dem Wagen und darauf geladenen Rädern anreisten, um eine knapp 100 km Runde über Bungsberg, Eutin, Seedorf, Bosau und zurück nach Malente zu drehen – wie immer hervorragend gescoutet von Michael, unserem Routenexperten.
Das Wetter hielt weitgehend bis auf einen kleinen Schauer nach Eutin, und das Päuschen in Bosau am Plöner See in der Sonne entschädigte dafür. Am Abend kamen dann Miriam mit Sohn Keke mit dem Auto aus Hamburg gefahren und später ihr Ehemann York und Sohn Yago, die die 110 km Strecke auf dem Rad zurückgelegt hatten. Während die 4 das von der Jugendherberge bereitgestellte Abendessen genossen, fuhren die anderen 4 nach Plön, um unterhalb des Schlosses zu speisen, und danach noch den (fast) Vollmond über dem Plöner See zu genießen.
Am
Sonnabend nach ausgezeichnetem, stärkendem Frühstück hieß es dann für alle außer Miriam und Keke „Nordrunde bis an die Ostsee“ – eine weitere tolle Strecke über weitgehend ruhige Wirtschaftswege mit ein paar herausfordernden Steigungen, wo insbesondere Yago zeigen konnte, was für ein Bergfahrer in ihm steckt.
Miriam und unser jüngstes RSG-Mitglied, ihr 7 jähriger Sohn Keke, genossen währenddessen eine 5-Seen-Tour rund um die Seen zwischen Malente und Plön. Am frühen Abend stießen Christian, Nils, Emil und Jacob zu unserer Truppe, die ebenfalls die Strecke von Hamburg mit dem Rad zurückgelegt hatten. Das Abendessen im Bootshaus am Dieksee mit herrlichem Sonnenuntergang war gut, aber tatsächlich etwas knapp bemessen, zumal die Küche schloss, bevor alle Radlermägen ordentlich gefüllt waren.
Das wiederum sehr gute Frühstück am Sonntag entschädigte dann, und so konnten fast alle auf eine weitere Runde an die See, diesmal Richtung Dahme und weiter nach Weißenhäuser Strand gehen. Miriam und Keke machten sich da leider schon mit dem Auto sowie York und Yago mit dem Rad auf den Rückweg nach Hamburg. Bei herrlichem Wetter und insbesondere zwischen Dahme und Weißenhäuser Strand tollem Rückenwind war die Tour ein würdiger Abschluss dieses schönen Radsportwochenendes.
Nächstes Jahr wieder, war die einhellige Meinung – eine tolle Landschaft, die man hervorragend beradeln kann, eine angenehme Unterkunft mit Dusche und WC am Zimmer und gutem Essen, und vor allem natürlich viele nette Leute und Spaß beim gemeinsamen Radeln. Die Tracks findet man unter https://www.komoot.com/de-de/collection/3848163/-malente-2025.

Am Freitag ging’s auf 3,5 km die Brockenstraße hinauf, was deutlich mehr Höhenmeter als der Kösterberg sind, hier erreichte er mit 1,25 Minuten auf den Erstplazierten einen guten dritten Platz.
Damit errang er hinter Lilith Wesselmann in der Gesamtwertung einen hervorragenden zweiten Platz und konnte sich über drei Podien für die beiden Einzelwertungen und die Gesamtwertung freuen.
Der Süden lockt – selbst wenn es nur der Süden der Elbe ist.
Große Straßen werden vermieden, solange es nicht zu winkelig wird.
Auch die Fraktion der Gravel-Fans kriegt bei uns Futter. Gravel haben wir definiert nicht nur als Schotter, es darf schon auch mal über Wurzeln gehen, aber es sollte alles fahrbar sein.
Wir hatten die Wahl zwischen zwei Strecken, die jeweils gut 50 bzw. gut 80 km lang waren. Bei heiter bis wolkigem Wetter haben wir die Strecken in guter Stimmung gemeistert.






So trafen wir am Ende aber doch rechtzeitig gegen halb fünf an der Fähre ein – die stellt nämlich ihren Betrieb um 17 Uhr in den Sommermonaten ein, und im Winter fährt sie je nach Verfügbarkeit der 2 Fährkapitäne, die es überhaupt dort nur gibt.




Hier stieß eine Vereinskollegin zu uns, die sich für die kürzere Strecke entschieden hatte und direkt nach Kisdorf gekommen war. Die gemeinsame Rücktour nach Hamburg ging dann über Henstedt durch die Oberalsterniederung nach Rhen, vorbei an Quickborn und durch Hasloh und Bönningstedt zurück nach Hamburg, wo wir die Tour nach gut 120 km bei herrlichem Wetter beendeten.